Libellen

Die Herbst-Mosaikjungfer (Aeshna mixta) ist eine Libellenart aus der Unterordnung der Großlibellen(Anisoptera). Innerhalb ihrer Familie, der Edellibellen (Aeshnidae), zählt die Herbst-Mosaikjungfer zu den kleineren Vertreterinnen. Ihr deutscher Name weist auf die jahreszeitlich späte Flugzeit hin – es handelt sich um die in Mitteleuropa am spätesten auftretende Art der Edellibellen. Das wissenschaftliche Artepitheton mixtabedeutet so viel wie „gemischt“, was sich auf die aus mehreren Farben zusammengesetzte Fleckenzeichnung.

 

Die Herbst-Mosaikjungfer erreicht eine Flügelspannweite von etwa 80 Millimetern und eine Körperlänge von 62 (Weibchen) bis 64 Millimetern (Männchen)

 

In den Monaten Juli/August bis Oktober ist die sehr lebhafte Art an pflanzenreichen stehenden Gewässern anzutreffen – im Mittelmeerraum beginnt die Emergenzbereits im Juni. Bevorzugt werden Weiher mit Schilfgürtel oder Seggenrieden in ausgedehnten Verlandungszonen. Ihre Flüge können recht ausgedehnt sein, so dass man diese Libellen auch auf Wiesen in einiger Entfernung zum Gewässer antrifft. Dabei machen die Tiere häufigere Ruhepausen als etwa die Braune oder dieBlaugrüne Mosaikjungfer. 

Die Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens) ist eine Libellenart aus der Familie der Prachtlibellen(Calopterygidae). Sie bewohnt langsam fließende Bäche, kleinere Flüsse und krautreiche Kanäle, die nicht zu sehr verschmutzt sind sowie ausreichend besonnt werden. Neben der Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo) ist sie die einzige auch in Mitteleuropa vorkommende Art der Prachtlibellen und tritt hier insgesamt etwas häufiger auf als diese. Der flatternde, gaukelnde, mehr an Schmetterlinge als an Libellen erinnernde Flugstil ist unverkennbar für diese Familie, ebenso die farbigen Flügel. Der aus dem Griechischen und dem Lateinischengebildete wissenschaftliche Artname Calopteryx splendens bedeutet so viel wie „Glänzender Schönflügel“. In der Schweiz wurde die Spezies zum Tier des Jahres 2008 auserkoren.

Die Große Königslibelle (Anax imperator) ist eine Libellenart aus der Familie der Edellibellen (Aeshnidae), die der Unterordnung der Großlibellen (Anisoptera) angehören. Es handelt sich um eine der größten in Mitteleuropa beheimateten Libellen.

 

Die Große Königslibelle erreicht Flügelspannweiten von 9,5 bis 11 Zentimetern. Der Brustabschnitt (Thorax) der Tiere ist grün gefärbt, der Hinterleib (Abdomen) der Männchen ist hellblau mit einem durchgehenden schwarzen Längsband am Rücken, das an jedem Segment eine zahnartige Ausbuchtung besitzt. Der Hinterleib der Weibchen ist blaugrün, das Längsband am Rücken ist braun und breit. Im Gegensatz dazu hat die etwas kleinere Kleine Königslibelle (Anax parthenope) eine braune Brust und der Hinterleib ist nur im vorderen Bereich blau.

Die Gemeine Binsenjungfer (Lestes sponsa) ist eine Art aus der Familie der Teichjungfern (Lestidae). Wegen ihrer ökologischen Anpassungsfähigkeit – unter anderem einer geringeren Bindung an ephemere (zeitweilig austrocknende) Gewässer – ist diese Kleinlibelle verbreiteter und kommt stetiger vor als andere Binsenjungfern.  Nur die Weidenjungfer (Lestes bzw. Chalcolestes viridis) gilt als noch häufigere Art der Familie Lestidae. Der wissenschaftliche Artname sponsa steht für „Braut, Verlobte“ und bezieht sich darauf, dass die Eiablage in der Regel vom Weibchen und Männchen gemeinsam – als Tandem – durchgeführt wird.

Die Große Pechlibelle (Ischnura elegans) ist eine Kleinlibellenart, deren deutscher Name auf die pechschwarzeFärbung des Hinterleibes zurückgeht. Von den zehn Hinterleibsegmenten hat lediglich das achte eine vollständige leuchtend blaue Färbung, welche häufig auch als „Schlusslicht“ bezeichnet wird. Die Große Pechlibelle ist recht anspruchslos gegenüber ihrem Lebensraum, kommt daher noch sehr häufig vor und ist nicht gefährdet. In einigen Regionen ihres Verbreitungsgebietes wird die Große Pechlibelle als die häufigste Libellenart angegeben.

Die Azurjungfern (Coenagrion) sind eine Gattung der Schlanklibellen (Coenagrionidae) innerhalb der Kleinlibellen(Zygoptera). Es handelt sich um meist kleine Libellen mit Flügelspannweiten und Körperlängen um fünf Zentimetern.

 

Die Azurjungfern sind in der Regel sehr schlank, fast nadelförmig gebaut. Die Männchen sind im Regelfall glänzend blau und schwarz gefärbt, mit einer charakteristischen schwarzen Zeichnung auf dem 2. Hinterleibssegment. Die Weibchen können ebenfalls blau, aber auch bräunlich oder grün-schwarz sein.

Als Paarungsrad wird die Figur benannt, die Libellen während ihrer Paarung einnehmen. Das herzförmige Paarungsrad kommt vor allem aufgrund der Lage der Geschlechtsorgane zustande. Es kann besonders im Sommer an Gewässern bei verschiedenen Libellenarten beobachtet werden.

Die Geschlechts- und Begattungsorgane der Libellen liegen beim Männchen und beim Weibchen an jeweils vollkommen anderer Stelle. Die Männchen besitzen an der Bauchseite des 9. Hinterleibssegmentes die Ausführgänge der Keimdrüsen.

 

Als Begattungsorgan dient ihnen allerdings eine Struktur am 2. und 3. Hinterleibssegment. Dieses besteht aus einer Höhlung im 2. Hinterleibssegment, welche am Rand meist mit einem Klammerapparat versehen ist. Das 3. Hinterleibssegment trägt eine Samenblase, die bei den Großlibellen in einen "Penis" mündet. Dieser ist an der Spitze mit einer löffelartigen Struktur ausgestattet. Die Weibchen besitzen die Öffnungen ihrer Geschlechtsorgane ebenfalls am 9. Segment; diese sind meist mit Teilen eines Legeapparates (Ovipositor) umstanden...weiter lesen?

 

Die Gemeine Becherjungfer (Enallagma cyathigerum) ist eine Kleinlibellenart aus der Familie der Schlanklibellen (Coenagrionidae).

 

Die Gemeine Becherjungfer ähnelt verschiedenen Arten der Azurjungfern (Coenagrion) und wird deshalb in älterer Literatur auch Becher-Azurjungfer genannt.

 

Sie besiedelt eine Vielzahl verschiedener Gewässertypen, bevorzugt Stillgewässer mit offener Wasserfläche oder langsam fließende Gewässer, ist ansonsten aber anspruchslos. 

Der Große Blaupfeil (Orthetrum cancellatum) ist die größte Libellenart der Gattung Orthetrum aus der Familie der Segellibellen (Libellulidae). 

 

Ich habe festgestellt dass diese und auch so manch andere Libellen Art mich regelrecht verfolgt hat. Es ist gut möglich da ich in ihren Lebensraum eingedrungen bin, dass sie genau aufpassen wohin man geht. Libellen beißen aber nicht, was ja öfter behauptet wird, sie haben keine Zähne, auch keinen Stachel. Die Spitze an ihrem Hinterleib dient der Fortpflanzung.