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Der Sommer der eine Katastrophe ist

2021 fing schon kalt an, eigentlich wie immer nur das dieses mal die Kälte sehr lange blieb, bis in den Frühsommer hatten wir teilweise Nachtfrost, was zur Folge hatte das einige Insekten nicht zu sehen waren und andere erst sehr spät im Juli flogen. Ein zwei Tage im Frühjahr konnte ich selbst ausgesetzte Mauerbienen nach ihrem Schlupf fotografieren, doch andere Arten ließen auf sich warten. Es gab kaum Schmetterlinge im Frühjahr sowie auch jetzt im Sommer in Niedersachsen, als auch in teilen von NRW. 

 

Mit der Kamera und dem Rest von benötigter Ausrüstung fuhren wir in Gegenden die mir bekannt waren für Arten Vorkommen, um dann mit ein zwei Fotos enttäuscht zurück zu fahren. Dann in der letzten Woche die Flutkatastrophe in NRW, die auch in meiner Wahlheimat wütete. Wir leben an einem Hang und konnten sehen wie das Wasser runter läuft auf die Straße Richtung Stadt, der Fluss trat über die Ufer und alles was im Keller lebte hat das gesamte Hab und Gut verloren. Es gab Städte wie Altona, Hagen, teile der Eifel die es sehr viel schlimmer erwischte, Tote und tausende stehen vor den Trümmern ihrer Häuser, sofern diese nicht weg geschwommen sind. 

 

Ich bin erst vor sechs Wochen nach NRW gezogen und man hat mir versichert, so schlimmes Hochwasser hätte es hier noch nie gegeben. Mensch, wir müssen was unternehmen! Das schreit nach Veränderungen, welche auch sicher kommen werden, sie dürfen nur nicht auf die lange Bank geschoben werden. Die Politik ist dran, was machen wir in Sachen Naturschutz? Derartige Katastrophen sind auch der Untergang der Natur! Der Klimawandel ist ein hochkomplexes Thema, was man nicht mal eben in zwei Sätzen abhandeln kann, hier muss intensiv nach Lösungen gesucht werden. 

 

Ich zeige nun ein paar Aufnahmen, die mir trotz widriger Umstände, mit langer Suche gelungen sind. 

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