Honigsammler

Honigbienen beobachten und fotografieren

Die Honigbiene (Apis mellifera) ist etwas ganz besonderes: Se kann nur im Verband existieren und überleben. Eine einzeln gehaltene Honigbiene wird trotz bester Haltung und Pflege schon nach kurzer Zeit sterben, denn sie benötigt den sozialen Kontakt mit ihren Artgenossen. 

 

Honigbienenvölker sind in der Lage, als Volk mit rund 20.000 Bienen zu überwintern.

Mehr Wissenswertes:

Nabu.de

 

 

Stationenlernen

Arbeitsblätter und Sachtexte für den Unterricht:

Deutscher Imkerbund


Wenn die ersten Sonnenstrahlen wärmen

Dann fliegen sie wieder die Honigsammler, denn auch die ersten Blumen erwachen aus dem Winterschlaf. Schneeglöckchen, Märzenbecher, Krokusse und Winterlinge recken ihre Köpfe aus dem Boden. Die Honigbienen fliegen auf die Märzenbecher und Krokusse, im warsten Sinne des Wortes. Da heißt es für mich auch aus dem Winterschlaf erwachen, die Fotoausrüstung schnappen und ab in die Natur. 

 

Ich habe ein kleines aber sehr feines Waldgrundstück gewählt, ein Park auf einem Berg. Hier blüht und summt es um die Wette. Die Kamera mit 105 mm Makroobjektiv wird auf ein Bodenstativ geschraubt und es werden ein paar Probeaufnahmen von den Bienen gemacht, ob die richtige Belichtung in der Kamera einzustellen. Danach konzentriere ich mich auf Bienen im Flug, stelle die Kamera auf ISO 400 und f 5.6 , dann erhalte ich ausreichend schnelle Verschlusszeiten um die Bienen im Flug einzufrieren. 

 

Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, nichts dem Zufall zu überlassen, die Sicherste ist das beobachten der Bienen. Man wird feststellen das ein und die selbe Biene eine bestimmte Blüte immer wieder anfliegt, dann kann man bereits vorfokussieren, das heißt,  bereits auf die Blüte scharf stellen und wenn die Biene hineinfliegt auslösen.  

 

Wer an seiner Kamera die Möglichkeit hat auf AI Servo zu stellen, also eine Motivverfolgung und Spotmessung, sollte das auch unbedingt nutzen! Dann kann man frei auf die fliegenden Bienen zielen, den Auslöser drücken und die Kamera löst selbstständig aus wenn die Biene in der Schärfe ist. 

 

Eine schnelle Kamera und gutes Objektiv ist von Vorteil! 

Diese Aufnahmen habe ich mit einer Canon 600 D / Einsteigerkamera gemacht und einem 105 mm SIGMA Makroobjektiv mit 2.8 wobei ich an der Kamera auf f 5.6 verstellt habe. ISO 400

 

Für die Vogelfotografie kommt meine Canon 7 D Mark II zum Einsatz, aber davon gibt es dann ausführliches im nächsten Blogartikel. 

 

Jetzt viel Spaß mit den Bienenaufnahmen und Co.  Zum vergrößern bitte jeweils aufs Bild klicken! 

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